Geschirr

Beim Geschirr ist es wichtig darauf zu achten, dass es dem Hund gut passt, 
ihn weder scheuert noch beim Arbeiten behindert. 
Außerdem sollte man es ihm möglichst einfach anziehen können.


Fährten- oder Suchleine

Bei der Leine hat man einmal die Wahl verschiedener Materialien und zum anderen verschiedener Längen. 
Bei der Auswahl sollte man jedoch folgende Punkte bedenken:
  - die Leine wird stark beansprucht und sollte daher aus einem robusten Material sein
  - die Leine sollte nicht leicht an Ästen oder Dornen hängenbleiben
  - die Leine sollte sich bei Nässe nicht vollsaugen oder rutschig werden
  - die Leine wird schmutzig werden, daher ist es gut, wenn sie waschbar ist, oder sich sonst auf einfache
    Art und Weise säubern lässt
  - je länger die Leine ist, desto mehr Leine muss man unter Kontrolle bekommen
  - je kürzer die Leine ist, desto weniger Spiel hat der Hund während der Trail
  - ein Knoten oder eine Schlaufe am Ende der Leine signalisiert, dass man das Ende der Leine erreicht hat
  - ein Knoten oder eine Schaufe am Ende der Leine sorgt dafür, dass die Leine sich leichter im Unterholz festhängt


Belohnung für den Hund  - ganz wichtig !

etwas was er nicht immer bekommt, eben das ganz besondere Leckerli (z.B. Käse, Leberwurst... ) und genug Wasser

 

Handschuhe - kein muss

Handschuhe schützen die Hände davor, durch die Reibung mit der Leine verbrannt zu werden.
Außerdem ist es im Winter fast unmöglich,über längere Zeit eine Leine festzuhalten, ohne dass die Finger eisig werden - insbesondere
bei Wind. Wichtig ist es darauf zu achten,dass die Handinnenfläche sowie der Zeigefinger verstärkt sind, denn diese Partien werden besonders beansprucht. Nordic-Walking-Handschuhe lassen die Fingerspitzen frei, so dass man ohne Probleme den Hund anschirren und den Geruchsartikel präsentieren kann.Sie sind allerdings für kalte Temperaturen nicht umbedingt zu empfehlen.


Wander- oder Trekkingschuhe


Zu dem kommen natürlich nur Schuhe in betracht, die sich dazu eignen durch unwegsames Gelände zu gehen, wie z.B.
Wander- oder Trekkingschuhe. Wichtig dabei ist, dass die Schuhe die Knöchel schützen und dass sie bequem sind, denn man
ist eine ganze Menge mit ihnen unterwegs. Wer sich den Luxus leisten kann, sollte wasserdichte Schuhe nehmen
.

 

Tüten

Tüten werden gebraucht, um die Geruchsartikel von Fremdgerüchen zu schützen. In der Regel werden hierfür Gefrierbeutel aus Plastik
verwendet. Am einfachsten (und teuersten) sind die Zipplock-Tüten zu handhaben. Andere Tüten sind aber bei sorgfältiger Handhabung

genauso geeignet. Die Größe der Tüte sollte in etwa dem des Geruchsartikels entsprechen, bzw. auch dem Kopf des Hundes, wenn
dieser den Kopf/die Nase in die Tüte stecken soll. Manche Hundeführer geben Papiertüten zur Aufbewahrung der Geruchsartikel den Vorzug.
Wichtig ist, dass die Tüten keinen Eigengeruch (z.B. durch Parfümierung) aufweisen.

 


Warnweste  (u.U. auch für den Hund)

Zur eigenen Sicherheit, aber auch um argwöhnischen Blicken von Passanten aus dem Weg zu gehen, empfiehlt sich das Tragen einer Warnweste. Wenn es den Hund nicht behindert, so kann man auch diesem eine Sicherheitsweste anziehen.


Handy bzw. Funksprechgerät

Eine gute Verständigung ist während des Trainings wichtig. Natürlich geht es mit dem Handy , aber auf die Dauer ist ein Funksprechgerät billiger und praktischer.
 

Kartenmaterial - kein muss


Während man eine Trail legt kann man oft schlecht die Entfernung einschätzen.
Ein GPS-Gerät oder ein Schrittzähler erleichtern einem diese Aufgabe und helfen, eine dem Ausbildungsstand
des Hundes angemessen lange Trail zu legen. Für Fortgeschrittene hat das GPS noch den Vorteil, dass man
die Trail in eine Karte übertragen kann, die dem Trainingslog beigeheftet wird oder am PC abspeichern kann.

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